Gehören Mathematik, Chemie und Physik zu Ihren Lieblingsfächern? Können Sie gut mit Messgeräten umgehen? Sind Sie in der Lage, exakt zu arbeiten? Würde es Sie interessieren, die Ursachen für Wetter- und Klimaveränderungen zu erforschen? Dann ist das Studium der Meteorologie für Sie das richtige.
DER Uni-Studiengang
Das Diplomstudium der „Meteorologie und Geophysik" vermittelt neben grundlegenden Kenntnissen der Meteorologie und Atmosphärenphysik auch das Spezialwissen für die Berufausübung in allen meteorologischen und hydrogra- phischen Diensten.
Der Studiengang besteht aus zwei Studienabschnitten. Im ersten Studienabschnitt werden vor allem Grundkenntnisse in Mathematik, Experimentalphysik, Chemie und einführende Fächer vermittelt. Diese Grundlagenkenntnisse sind wichtig für das Verständnis meteorologischer Zusammenhänge. Im zweiten Studienabschnitt spezialisieren sich die Studentinnen auf „Meteorologie" oder „Geophysik" mit dem Ziel, das Wissen der speziellen meteorologischen bzw. geophysikalischen Ausbildung zu vertiefen. Zu dem werden die Studierenden auf eigenständiges, wissenschaftliches Arbeiten vorbereitet. Weitere Disziplinen sind physikalische Gesetzmäßigkeiten der Atmosphäre, Bewegungsstrukturen der Atmosphäre vom turbulenten bis zum globalen Bereich, Analyse und Vorhersage des Wetters, Klimakunde und Glaziologie. Im Laufe des Studiums werden auch Messmethoden und der Umgang mit Messgeräten erarbeitet.
FACTS
Das Studium der Meteorologie und Geophysik besteht aus zwei Studienabschnitt, wobei die Gesamtdauer acht Semester beträgt.
Wo kann ich Meteorologie studieren?
Das vollständige Studium der Meteorologie ist an den Universitäten Wien und Innsbruck möglich. Seit Herbst 2011 wird auch an der Karl-Franzen-Universität Graz der Studiengang „Space Sciences" angeboten. Für das Studium der Meteorologie können Sie hier nur die ersten vier Semester belegen, dann wird es notwendig, das Studium in Wien oder Innsbruck fortzusetzen. Wien hat den Vorteil, dass hier eng mit der Zentralanstalt für Meteorologie zusammengearbeitet wird, die im selben Gebäude untergebracht ist. In Innsbruck wird mehr Wert auf wissenschaftliche Arbeit gelegt.
Mögliche Berufsfelder, z.B.:
• Wetterdienste
• Wetterredaktionen von Printmedien,
Rundfunk- und Fernsehanstalten
• Öffentliche Ämter
• Umweltämter
• Landeswarndienste
• Versicherungswirtschaft
Jobaussichten
Die AbsolventInnen der Studienrichtung „Meteorologie" sind für die Erfordernisse der meteorologischen und fachverwandten Dienste sowie für den internationalen Forschungsbereich optimal gerüstet und haben daher gute Berufsaussichten im In- und Ausland.